Radschnellverbindungen in der Landeshauptstadt Stuttgart

Die brenner BERNARD ingenieure GmbH wurde in Zusammenarbeit mit dem Planungsbüro VIA e.G. mit der Machbarkeitsstudie für Radschnellverbindungen in der Landeshauptstadt Stuttgart beauftragt. Die Studie stellt die technische Machbarkeit einer Radschnellverbindung dar und legt den möglichen Verlauf fest.

Geprüft wurden insgesamt 13 verschiedene Achsen mit Anschluss an die umliegenden Nachbarkommunen sowie die Innenstadt. Entlang dieser „Korridore“ wurden mögliche Führungen anhand objektiver und qualitativer Bewertungskriterien gegenübergestellt. Aus über 200 möglichen Varianten wurden in enger Abstimmung mit der Stadt und den Fachämtern Vorzugstrassen für 13 verschiedene Korridore definiert.

Nach einer Informationsveranstaltung mit den Fraktionen, Kommunen und Verbänden wurden im Konsens die abgestimmten Vorzugstrassen als potenzielle Radschnellverbindungen bestätigt. In den nächsten Schritten werden für die festgelegten Trassen Maßnahmen zur Herstellung der Radschnellverbindungen definiert und der Investitionsbedarf abgeschätzt. Mit Hilfe eines Verkehrsmodells wird abgeschätzt, wie viele Radfahrer künftig auf den Radschnellverbindungen fahren werden. Wichtig ist auch zu ermitteln wie viel Autoverkehr auf das Fahrrad verlagert werden kann. Auf Grundlage dieser Ergebnisse wird eine Nutzen-Kosten-Analyse je Radschnellverbindung erstellt. Ein positives Ergebnis dieser Nutzen-Kosten-Analyse ist die Voraussetzung für die Umsetzung der einzelnen Radschnellverbindungen.