RadSTRATEGIE Baden-Württemberg

Foto: brenner BERNARD ingenieure GmbH, Beispiel: Stadt Freiburg

In der RadSTRATEGIE Baden-Württemberg stellt das Thema Radschnellverbindungen einen wichtigen Baustein insbesondere vor dem Hintergrund der rasanten Verbreitung von Pedelecs und E-Bikes dar. Das Land möchte bis zum Jahr 2025 zehn Radschnellverbindungen realisieren. Als Schritt auf diesem Weg wurde die Arbeitsgemeinschaft bestehend aus brenner BERNARD Ingenieure GmbH, dem Planungsbüro VIA eG und Planersocietät mit der Erstellung für eine Potenzialanalyse und Verfahren für Machbarkeitsuntersuchungen für Radschnellverbindungen in Baden-Württemberg beauftragt.

Radschnellverbindungen sind qualitativ hochwertige, direkt geführte und leistungsstarke Verbindungen zwischen Kreisen, Kommunen und innerhalb städtischer Räume. Sie übernehmen als hochwertiges Netz- und Infrastrukturelement strategisch wichtige Funktionen sowohl für die Attraktivierung und Potenzialsteigerung des Radverkehrs als auch für die Reduktion des motorisierten Individualverkehrs (MIV). Sie bieten die Chance neue Reichweiten im Radverkehr und damit neue - insbesondere autoaffine - Zielgruppen zu erschließen. Im Stadt-Umland-Verkehr und insbesondere in der Verbindung von Kommunen haben sie die Aufgabe das Rückgrat des Radverkehrs zu bilden und erhebliche Verkehrsleistungen vom MIV auf den Radverkehr zu verlagern. Die aktuelle Aufgabenstellung umfasst folgende Inhalte:

  • Identifikation geeigneter Strecken für Radschnellverbindungen in Baden-Württemberg
  • Einschätzung der Potenziale
  • Priorisierung der Strecken
  • Entwicklung von Qualitätsstandards und Musterlösungen für Radschnellverbindungen
  • Kostenschätzung für die Realisierung konkreter Strecken
  • Empfehlungen zur Umsetzung und Finanzierung
  • Enwicklung eines Verfahrens für Machbarkeitsuntersuchungen